Ein Umzug ist immer eine Menge Arbeit und bei aller Vorfreude auf die neue, vielleicht größere Wohnung, graust es einem vor dem Kisten packen und der Schlepperei. Das geht aber vorbei und schließlich überwiegen doch die angenehmen Seiten. Denn ein Umzug ist immer auch eine Möglichkeit zur Veränderung und die will gut genutzt sein.

Mehr Raum zum Leben

Fast bei allen Umzügen vergrößert sich der Lebensraum. Denn neben dem beruflichen Ortswechsel ist eine Vergrößerung der Personenzahl im Haushalt der Hauptauslöser für einen Umzug. Ein Zimmer mehr oder einfach ein größeres Wohnzimmer, die Flucht aufs Land oder der Zuzug in die große Stadt, es gibt vielfältige Gründe seine Sachen zu packen und irgendwo anders neu anzufangen. Dabei sollte man nicht die Gelegenheit zur Entrümpelung ungenutzt lassen. Alles, was man schon immer einmal weg schmeißen wollte, kann nun entsorgt werden. Motivierend wirkt dabei die Tatsache, dass man diese Dinge schon mal nicht mehr von der einen in die andere Wohnung tragen muss, sondern nur einmal zum Müllcontainer. Als Faustregel kann gelten, dass man alles, was man seit einem Jahr oder länger nicht mehr gebraucht, benutzt oder vermisst hat, ungesehen wegschmeißen kann. Denn dann wird man es garantiert auch in Zukunft nicht vermissen.

Die hübschen Dinge

Besonders schwierig zu verpacken ist immer alles, was in der Wohnung als Dekoration diente. Das können Pflanzen aber auch größere und kleiner Gegenstände, Bilder und Skulpturen sein. Wichtig ist, diese Dinge sorgfältig zu verpacken und die Kiste zu markieren, damit man sie nach dem Einzug schnell wiederfindet. Denn die Dekoration der neuen vier Wände trägt am stärksten dazu bei, dass man sich schnell wieder zu Hause fühlen kann. Problematisch ist, dass manche Zierde der Wohnung über die Zeit gewachsen ist. Die Postkarten, die mit Tesafilm an die Küchentür geklebt wurden, Zeichnungen der Kinder am Kühlschrank und an Bilderrahmen gesteckte Trockenblumen. Solche Dinge kann man nur schwer einpacken. Die wichtigsten und am meisten ans Herz gewachsenen Stücke kann man mitnehmen und eins zu eins in der neuen Bleibe weiterverwenden, den Rest sollte man ruhig wegwerfen und sich so Platz für Neues schaffen. Vielleicht schaffen leere Stellen in der neuen Wohnung auch automatisch Raum für die ein oder andere zündende Dekoidee.

Das neue Leben kann losgehen!

Ist der Umzug erst einmal geschafft, macht es viel Spaß das neue Heim gemütlich zu machen. Und mit Erstaunen kann man feststellen, dass man durch die Mitnahme der alten Möbel, der Ausstattung, der Pflanzen und der Dekoration – und nicht zuletzt auch der Personen im Haushalt – im Grunde sein ganzes Zuhause mitgenommen hat. Dem entspannten Wohlfühlen und „Losleben“ steht dann nichts mehr im Wege.